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FAQ

Antworten auf häufig gestellte Fragen über die Arche

Das interessiert mich, aber ich habe keine Berufserfahrung.

Wir wissen, dass die jungen Erwachsenen und Jugendlichen, die gerne bei uns als Freiwillige arbeiten wollen, wenig oder gar keine Berufserfahrung haben. Das stellt aber kein Hindernis dar. Jeder hat in der Gemeinschaft und in der jeweiligen Wohngemeinschaft seinen Platz, je nach Gaben und Fähigkeiten – das gilt nicht nur für Menschen mit Behinderung. Die Aufgabe der Volontäre ist im Grunde genommen nicht kompliziert: er oder sie ist ein Begleiter, ein Assistent im Alltag und schließt im Laufe der Zeit hoffentlich auch Freundschaft mit seinen behinderten Mitbewohnern. Seine/Ihre Rolle ist es, sich am Leben in der Wohngemeinschaft zu beteiligen: Den Weckdienst am Morgen übernehmen, kochen, die Bewohner zu ihrem Arbeitsort o.ä. bringen und an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen.

Ich habe Angst vor der Behinderung.

Man hat oft Angst vor dem, was einem fremd ist. Es gilt also sich Zeit zu nehmen, auch um sich selbst kennenzulernen. Und in der Arche haben wir alle Zeit der Welt! Die Begegnung kann Schritt für Schritt geschehen: Zunächst kann man sozusagen aus der Ferne Kontakt aufnehmen, dann einmal zu einer Veranstaltung, einem Abend oder einer Geburtstagsfeier kommen, danach für einen Tag oder ein Wochenende usw. Denn wenn Sie sich bereits über dieses Thema informieren, dann ist Ihr Herz vielleicht doch offen dafür und die Bedenken warten nur darauf, vertrieben zu werden. Also, fassen Sie sich ein Herz und wagen Sie es!

Ich kenne mich im Umgang mit geistig behinderten Menschen gar nicht aus.

Man kann tatsächlich in Unruhe geraten bei der Vorstellung, neun oder zwölf Monate in einer Umgebung zu verbringen, von der man gar nichts weiß. Deswegen wird darauf geachtet, dass jeder Freiwillige auch gut von der Gemeinschaft aufgenommen wird. Über das Aufgabenfeld machen sich die Verantwortlichen noch vor der Ankunft der freiwilligen Helfer Gedanken, um alle Aspekte zu berücksichtigen. Wenn es der Archegemeinschaft möglich ist, wird eine erste Begegnung vorab organisiert, in der Regel zunächst für ein Wochenende und dann für eine Woche.

Welche Fähigkeiten brauche ich, um als Freiwilliger in der Arche zu arbeiten?

Und wenn wir Ihnen nun sagen, dass wir keine besonderen Fähigkeiten voraussetzen? Wir möchten nur, dass Sie sich in Ihrer Haut wohlfühlen. Was die anderen Aspekte angeht: Wir haben seit mehreren Jahren eine Fortbildung für alle neu angekommenen Assistenten eingerichtet. Sie vermittelt alles, was man wissen muss, um bei der Körperpflege zu helfen oder Erste Hilfe zu leisten. Übrigens, als Freiwilliger hat man eine Begleitung, die für die gesamte Zeit des Freiwilligendienstes ein offenes Ohr hat und berät. Meistens übernimmt dies der Verantwortliche für die Assistenten oder eine andere Person aus der Archegemeinschaft. Auch die wöchentlichen Teamtreffen dienen dem Informationsaustausch und dem Gespräch.